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ReZi | Grischa, Eisige Wellen | Leigh Bardugo

Dienstag, März 25 | 2 Beloved Words


Info
von Leigh Bardugo
Genre: High Fantasy
Verlag: Carlsen
Seiten: 439
Preis: HC 18,90€
Original: Siege and Storm
Amazon | Verlag | Autorin

Klappentext
Nur weg aus Rawka – das ist Alinas und Maljens einziger Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte: Der Dunkle habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron. Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins Unermessliche zu vergrößern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht.

ReZi | Fire | Kristin Cashore

Samstag, Dezember 22 | 2 Beloved Words


It is not a peaceful time in the Dells. The young King Nash clings to his throne while rebel lordsin the north and south build armies to unseat him. The mountains and forests are filled with spies and thieves and lawless men.
This is where Fire lives. With a wild, irresistible appearance and hair the color of flame, Fire is the last remaining human monster. Equally hated and adored, she had the unique ability to control minds, but she guards her power, unwilling to steal the secrets of innocent people. Especially when she has so many of her own.
Then Prince Brigan comes to bring her to King City, The royal family needs her help to uncover the plot against the king. Far away from home, Fire begins to realize there's more to her power than she ever dreamed. Her power could save the kingdom. If only she weren't afraid of becoming the monster her father was.
Da ich das Buch schon vor etwas längerer Zeit gelesen hab, hoffe ich, ihr vergebt mir, wenn die Rezi nicht so genau wird. Aber ich glaube, mit meinen Notizen und meinem Gedächtnis wie ein Sieb krieg ich das hin =)

Ich mochte Fire gleich von Anfang an. Über die Zeitspanne hinweg, hab sie richtig lieb gewonnen, weil man so viel mit ihr erlebt hat. Fire's Vater Cansrel war ein Monster, der genau wie sie den Verstand von Menschen konrollieren konnte. In "The Dells", wie dieses Königreich heißt, gibt es keine Beschenkten, dafür aber wunderschöne Monster in jeglicher - meist tierischer - Gestalt. Deren Schönheit ist jedoch nicht angepriesen, sondern gefürchtet, denn jeder der unter diesen Bann gerät (man kann an nichts anderes mehr denken, macht alles was das jeweilige Wesen will) verliert sein eigenes Selbst. So ein "Menschen-Monster" war Cansrel. Und so ist Fire als ebenso eins geboren worden. Doch anders als ihr toter Vater, hat Fire keinen Spaß daran, die Menschen zu beeinflussen und beherrschen zu können. Im Gegenteil, sie hat immense Angst vor ihrer Schönheit, ihrer Gabe und sieht höchstens alle zehn Jahre in den Spiegel. Immer behütet auf der Burg ihres "Adoptiv"-Vaters Brocker aufgewachsen, jederzeit umgeben von Wachen, hat sie nie was anderes als den Burghof und ihr Haus gesehen. Und sie hat nur einen einzigen Freund, Archer, den Sohn von Lord Brocker, der auch nicht gerade die Mustergültigkeit in Person ist.

Vor einiger Zeit hab ich "Die Beschenkte" gelesen, wozu "Die Flammende" nicht unbedingt die Fortsetzung doch ein zusätzliches Buch ist, das in der gleichen Welt spielt. Das Buch ist einige Zeit vor dem ersten eingegliedert und spielt in einer anderen Gegend, die nichts von den 7 Königreichen ahnt, obwohl Fir auf jemanden trifft, den wir als Schlüsselperson in "Die Beschenkte" erkennen.

[ReZi] Die Beschenkte

Mittwoch, September 5 | 3 Beloved Words




Autorin: Kristin Cashore
Buchreihe: Die sieben Königreiche #1
Genre: High Fantasy
Verlag: Carlsen
Seiten: 492
Preis: Gebunden 19, 90€
Original: Graceling
"Er schien plötzlich nicht zu wissen, was er sagen sollte, schaute nach unten und spielte mit seinen Ringen. Er holte Luft und rieb sich den Kopf, und als er ihr wieder das Gesicht zuwandte, hatte sie das Gefühl, seine Augen seien nackt, sie könne direkt durch sie hindurch ins Licht seiner Seele sehen. Sie wusste, was er sagen würde." 
Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens. Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen.Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.
Kristin Cashore studierte am Center for the Study of Children's Literature in Boston. Sie gehört zu den jungen US-Newcomer-Autorinnen der letzten Jahre. Ihre beiden Bücher "Die Beschenkte" und "Die Flammende" schafften sofort den Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste, wurden bereits in 28 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.
Das Buch hat einen wirklich schönen Umschlag. Er ist zwar schlicht gehalten, aber schön. Was mich total freut ist, dass im Deutschen die Bücher daran erkannt werden, dass man nicht die Gesichter der Mädchen sieht, sondern ihren Hinterkopf! Diese Haare und der Dutt gehören ganz klar zu Katsa ;) Dann gibt es an der Seite schöne rötliche Verzierungen, die das Buch ein wenig fantasievoller wirken lassen. Ach und der Schriftzug!!! Wunderschön. In jedem Kapitel sind die ersten paar Worte auch in dieser Schriftart aufgemacht und das zeigt, wie die Aufmachung miteinander harmoniert. Übrigens gibt es noch am Anfang eine Karte von den sieben Königreichen, auf die ich hin und wieder geschaut hab, damit ich mich orientieren konnte^^
Graceling (to grace = schmücken, zieren) heißt..........ja, was denn? So richtig kann man das nicht benennen, aber ich finde, dass die Übersetzerin mit Die Beschenkte es schon ziemlich gut getroffen hat. Das US-Cover gefällt mir auch seeehr gut, weil der Dolch die starke Seite von Katsa wiederspiegelt.

Solange ich in das Buch eintauchte, vergaß ich die Umgebung um mich herum und erlebte die Geschichte von Katsa. Zwar wird aus der dritten Person berichtet, aber ich fühlte mich hautnah und sehr intensiv mit dem Buch verbunden. Die Autorin bringt einem die Welt von Katsa sehr nahe und obwohl der Schreibstil eher simpel und nüchtern ist, verleitet er einen dazu, immer wieder zu denken, man sei selbst ein Charakter im Buch.
Sie kannte ihre Natur. Sie würde sie sofort erkennen, wenn sie ihr begegnete. Sie wäre ein Ungeheuer mit einem blauen und einem grünen Auge, wölfisch und knurrend. Ein hinterhältiges Biest, das in unbeherrschbarem Zorn Freunde anfiel, eine Mörderin, die sich als Handlangerin der königlichen Wut anbot. (S. 149)
Katsa ist eine Beschenkte mit tödlicher Gabe. Sie hat viele Menschen umbringen und quälen müssen im Namen ihres Onkels und deshalb ist sie in allen Königreichen gleichermaßen berühmt und gefürchtet. Katsa selber wollte das natürlich nie. Sie ist eines der toughsten Mädchen von dem ich gelesen habe.