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Alice im Wunderland

Dienstag, Mai 22 | 2 Beloved Words


Donnerstagabend und ich hatte mich schon auf einen gemütlichen Abend mit Popcorn und einer Doppelfolge Criminal Minds gefreut aber es lief – wie immer – nicht alles ganz so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Statt meiner Lieblingsserie lief ein Film, den ich mir schon seit einiger Zeit ansehen wollte, aber nie dazu gekommen bin – Alice im Wunderland.

TITEL DES FILMS
Alice im Wunderland

ORIGINALTITEL
Alice in Wonderland

HANDLUNG
Die junge Alice Kingsleigh fährt mit ihrer Mutter zu der Gartenparty des Ehepaares Lord und Lady Ascot. Allerdings stellt sich dort heraus, dass das ihre Verlobungsparty ist. Der reiche aber langweilige und verzogene Sohn Hamish möchte um ihre Hand anhalten. Alice ist sich ganz und gar nicht sicher, doch ihre Schwester und ihre Schwiegermutter in spe reden auf sie ein, bis sie wirklich darüber nachdenkt ihr Leben mit Hamish zu verbringen. Schließlich wolle sie nicht so enden wie ihre geisteskranke Tante, die bis heute auf ihren, nicht existierenden,  Prinzen wartet. Doch während des Antrags gerät sie in Bedrängnis und hetzt hinter einem, ihr wohlbekannten, weißen Kaninchen her, welches sie schon die ganze Party über gesehen hat. Und prompt gelangt sie wieder auf die gleiche Art ins Wunderland wie vor vielen Jahren – sie plumpst in den Kaninchenbau. Aber dort angekommen kann Alice sich an ihre Abenteuer als 13- jährige gar nicht mehr erinnern und hält alles für einen Traum. Denn nur in ihren Träumen war sie im Wunderland oder?



ZUM GENRE
Ja man könnte schon sagen ein Fantasy Film schließlich gab es dazu jede Menge bedeutender Elemente. Die Figuren, das Wunderland mit all seinen seltsamen Eigenarten. Jedoch hat mir die Action und Spannung, die bei einem Fantasy Film eigentlich vorkommen sollte, sehr gefehlt. Selbst der Kampf am Ende war sehr stark vorherzusehen und ich finde sie hätten die Idee mit dem Schachfeld weiter dazu mit einbringen sollen. Dieses kommt übrigens erst in Lewis Carolls Fortsetzung von Alice im Wunderland vor – ich mein ja nur ;-) Alles in allem kann das Graphische sehr viel herausreißen, es ist einfach sehr liebevoll gestaltet und würde ich nur ein Bild aus dem Film vorgezeigt bekomme, wüsste ich sofort: das ist Tim Burtons Werk!

 
BESETZUNG
Johnny Depp, Helena Bonham Carter… Stars ohne Ende und ich wollte den Film allein schon sehen, weil ich ein rießen Fan von dieser Frau (ich meine natürlich Helena ^^) bin; also musste ich den Film einfach sehen. Seitdem ich sie zum ersten Mal in „Harry Potter und der Orden des Phönix“ liebe ich die Art wie sie jede Rolle zum Leben erweckt und auch in diesem Film hat sie mich keineswegs enttäuscht: sie hat sogar der eiskalten Herzkönigin richtig Tiefe verliehen. Wer mich jedoch enttäuscht hat, war eindeutig Johnny Depp. Die Figur des verrückten Hutmachers ist natürlich gut ausgearbeitet gewesen und er hat ganz ordentlich agiert, aber einer seiner Höhepunkte war dieser Film eindeutig nicht. Mir persönlich haben einfach die Kleinigkeiten gefehlt, die seine Figur Jack Sparrow so unvergleichlich gemacht haben. Die Nebendarsteller können meiner Meinung nach dagegen ziemlich Punkten, vor allem durch ihre Eigenheiten. Sie passen für mich super in den Film hinein auch wenn sie die meiste Zeit nicht gerade im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Die größte Enttäuschung war aber für mich die Figur der „Alice“. Mia Wasikowska hatte ich vorher noch nie in einer größeren Hollywood Produktion gesehen und deshalb war ich ziemlich gespannt auf den ersten Eindruck. Sie kommt mir etwas zu zierlich und verletzlich daher. Auch wenn es am Ende darum geht, dass sie eine selbstbewusste junge Frau geworden ist, hat mir dazu doch sehr stark das Schlüsselereignis gefehlt. Hinzu kommt, dass sie manchmal regelrecht zickig und aufbrausend wird, während sie im nächsten Moment schon wieder schüchtern und zurückhaltend ist. Ok vielleicht war sie doch nicht die größte Enttäuschung, sie hat nämlich ganz ordentlich geschauspielert und sich an das Drehbuch gehalten. Genauso wie Anne Hathaway als „Die Weiße Königin Mirana“ Im ersten Moment war ich schon mal ziemlich geschockt, dass ausgerechnet SIE – mein Liebling aus „der Teufel trägt Prada“ – eine zierliche, gutherzige Königin spielen soll. Ich muss sagen, den verträumten Gang, bei dem sie die Hände immer oben behielt, hatte sie ziemlich gut drauf; allerdings war auch sie mir zu glatt gebügelt und hatte kaum Tiefe. Vielleicht lag es daran, dass ich ihr Gesicht schon von so vielen anderen Filmen kenne, aber sie hat mir einfach nicht gefallen. Ein neues, frisches, „unbenutztes“ Gesicht hätte dem Film vielleicht gut getan – meine Meinung.

TRAILER

ZUM FILM
Trotz meiner vielen Kritikpunkte in der Besetzung muss ich sagen, dass der Film mir optisch sehr gut gefallen hat. Wie schon vorher erwähnt konnte, das Wunderland ganz meinen Ansprüchen entsprechen, allerdings das Drehbuch nicht wirklich. Der ganze Film lief mir etwas zu abgehackt ab. Es gab keinen deutlich erkennbaren „roten Faden“, an dem man sich orientieren konnte und auch konnte ich kein klares Finale erkennen. Der Kampf zum Schluss ging für mich etwas zu schnell vorbei und so richtig war mir auch nicht klar wofür die Königinnen auf dem Schachfeld standen. 

FAZIT
Ich hatte bei diesem Film echt richtig viel zu kritisieren, trotzdem finde ich, dass es sich gelohnt hat ihn anzusehen. Es gab eben schwache und starke Schauspieler – wie bei jedem Film eben. Die verrückten Figuren und das optische können für mich sehr viel herausreißen. Die Handlung läuft leider nicht ganz so fließend ab wie ich mir erhofft hatte und das war bestimmt nicht Tim Burtons „Meisterwerk“, aber vielleicht sind die Erwartungen an ihn auch einfach zu hoch. Der Film konnte mich an den richtigen Stellen noch „auf dem Sessel behalten“ und für Fantasy Fans, die mehr Wert auf das Optische legen, ist er ganz eindeutig zu empfehlen.

Ich vergebe 3 von 5 Schmetterlingen

Shoppaholic - Die Schnäppchenjägerin

Freitag, März 9 | 2 Beloved Words


Freitagabend – meistens kaum gute Filmangebote aber Sat 1 hatte heute doch etwas zu bieten : Shoppaholic – Die Schnäppchenjägerin. Und wie es sich für eine echte Shoppaholic gehört habe ich mir den Film aufmerksam angeschaut um euch jetzt diese Rezi zu bieten:
Name des Films:
Shoppaholic – Die Schnäppchenjägerin
Orginaltitel:
Confessions of a Shoppaholic
Besetzung:
Himmlisch! Isla Fisher kann Absolut als chaotische, shopping-besessene  Journalistin punkten. Super Sympathisch und mit sehr viel Charme erklärt sie zum Beispiel am Anfang wie sie sich beim Shoppen fühlt und vergleicht es mit Männern und Liebe. Das Rumschreie und ihre seltsamen Ausreden, die sie erfindet um die Kredithaie von sich fern zu halten,  sind eindeutig ein weiterer Pluspunkt und trotz alldem zeigt sie sehr deutlich wie Shoppingsüchtige sich verhalten z.B. bei Mahnungen.  Hugh Dancy kommt meiner Meinung nach auch sehr gut als der typische Workaholic an, der sich seiner Wirkung auf Frauen kaum bewusst scheint und sehr karriereorientiert ist. In diesem Punkt finde ich es sehr gut, dass auch seine Vergangenheit bei seinem Vater und die Belastung, immer im Schatten der Mutter stehen zu müssen, thematisiert werden. Generell wirkt die Besetzung sehr ansprechend und warmherzig kaum einer macht einen wirklich eiskalten, „new-yorker“- Eindruck. Vorallem aber freue ich mich über Krysten Ritter, als die beste Freundin der Shoppaholic. Ich habe sie schon so oft in anderen Filmen gesehen (27 Dresses, Mona Lisas Lächeln, Love Vegas.) Aber kein Mal in größeren Rollen, mit etwas mehr Tiefgang. Aber als Schauspielerin finde ich sie Weltklasse! Sie steht wie eine typische beste Freundin mit Rat und Tat zur Seite, erkennt Rebeccas Probleme und  versucht alles um ihr zu helfen. Während des Films verlobt sie sich noch mit ihrem Freund und sie heiraten. Auch eine sehr anrührende Szene zwischen den beiden Freundinnen gegen Ende. Hach in New York müsste man leben!
Genre des Films :
Romantische Komödie. Wobei ich doch eher zu Komödie tendiere, da man sich mit der Romantik nicht so stark befasst. Rebecca verliebt sich zwar mit der Zeit in ihren ehrgeizigen Chef, doch finde ich, dass der erste Kuss sehr plötzlich kommt und die beiden sich nicht wirklich übereinander austauschen oder Dates haben. (Was erklären würde warum der Kerl ihre Lügen die ganze Zeit schluckt… ;-) )
Die Handlung:
(http://www.movie-infos.net/data/media/1135/Shopaholic_Poster_01.jpg)
Rebecca Bloomwood arbeitet für ein Gartenmagazin ist aber nicht sonderlich begeistert von ihrem Job und möchte lieber bei einem angesagten Modemagazin anfangen. Doch sie hat eine Menge Probleme: Sie shoppt zu viel und um das zu finanzieren hat sie sich eine unüberschaubare Anzahl an Kreditkarten für sich angelegt. Für sie wird die Welt ein wenig besser wenn sie einkaufen geht und ihre neuen Sachen in der Hand hält. Aber sie kann den Schuldenberg, der sich mit der Zeit angehäuft hat einfach nicht abbezahlen und ein Kredithai hat sich zu allem Überfluss auch noch an ihre Fersen geheftet. Jetzt versucht sie immer neue Ausreden zu erfinden, um den Abgabetermin heraus zu zögern. Schließlich geht, das Magazin bei dem sie arbeitet pleite und sie muss sich einen neuen Job suchen. Bei einem Wirtschaftsmagazin. Da gäbe es nur ein Problem: Rebecca hat keine Ahnung vom Finanzwesen…
Hintergrundmusik:
Normalerweise höre ich da ja nicht so hin aber dieses Mal war es anders. Von eher (mehr oder weniger) aktuelleren Popsongs bis zu absoluten Klassikern (z.B. Girls just wanna have fun) war ein Großteil der Palette dabei. Auch die Titelmelodie gefiel mir gut. Hat Ohrwurmpotential. Das einzige, das zu bemängeln ist dass sie mir in manchen Szenen doch unpassend erscheint also man hätte auch ruhig mal alles still lassen können um die Spannung zu heben aber sonst :)
Fazit:
Ein lustiger und unterhaltsamer Film. Super für gemütliche Abende oder Treffen mit den Mädels.  Die Handlung ist auch sehr erfrischend und zeichnet sich vor allem durch die etwas originellere Idee aus. Ein liebenswerter, schusseliger Hauptcharakter der einem den Abend versüßt wird garantiert. Für alle die eher etwas mit mehr Kitschfaktor suchen lieber zur guten, alten Titanic greifen. :)
Trailer: